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		<title>Welle auf Welle</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 15:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>himmelschwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wortskizzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Welle auf Welle, Erinnerung auf Erinnerung, Gedanke auf Gedanke, Gefühl auf Gefühl. Welle auf Welle, aufbrausend, tobend, berauschend. Welle auf Welle, starrer Blick, sinkender Boden, tosende Gischt. Welle auf Welle, braust hernieder, hüllt ein, raubt den Atem. Welle auf Welle, zitternder Körper, salzige Schlieren, mitten im Sog. Welle auf Welle, bricht, strandet, zerrinnt. Copyright &#169; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welle auf Welle,<br />
Erinnerung auf Erinnerung,<br />
Gedanke auf Gedanke,<br />
Gefühl auf Gefühl.</p>
<p>Welle auf Welle,<br />
aufbrausend,<br />
tobend,<br />
berauschend.</p>
<p>Welle auf Welle, <a href="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/welle_auf_welle.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2463" title="Welle auf Welle" src="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/welle_auf_welle-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><br />
starrer Blick,<br />
sinkender Boden,<br />
tosende Gischt.</p>
<p>Welle auf Welle,<br />
braust hernieder,<br />
hüllt ein,<br />
raubt den Atem.</p>
<p>Welle auf Welle,<br />
zitternder Körper,<br />
salzige Schlieren,<br />
mitten im Sog.</p>
<p>Welle auf Welle,<br />
bricht,<br />
strandet,<br />
zerrinnt.</p>
<hr /><small> Copyright &copy; 2009-2012 himmelschwarz <br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. </br> (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Umzugskarton voller Selbstbestimmung</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 17:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>himmelschwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschwarzes]]></category>
		<category><![CDATA[krank]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Samstag Abend. Ich liege mit meinem MBP im Bett, neben mir einer der beiden Kater, der leise vor sich dahin schnurrt. Durch das gekippte Fenster höre ich leise den Regen plätschern. Gemütlich könnte man meinen. Wäre es vermutlich auch, hätte ich mich für diese Abendgestaltung entschieden und wäre sie mir nicht krankheitsbedingt aufgezwungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist Samstag Abend. Ich liege mit meinem MBP im Bett, neben mir einer der beiden Kater, der leise vor sich dahin schnurrt. Durch das gekippte Fenster höre ich leise den Regen plätschern.<br />
Gemütlich könnte man meinen. Wäre es vermutlich auch, hätte ich mich für diese Abendgestaltung entschieden und wäre sie mir nicht krankheitsbedingt aufgezwungen geworden. Umso mehr ich darüber nachdenke, desto deutlicher wird mir, dass das Problem nicht in erster Linie an der unerfreulichen Tatsache, krank zu sein liegt, die ja jedem widerstrebt, sondern ihren Ursprung woanders hat. Mir missfällt es, nicht selbst entschieden zu können, was ich tue. Ich möchte nicht von einer Magen-Darm-Entzündung vorgegeben bekommen, tagelang fast ausschließlich nur zu schlafen, das Umzugschaos in meiner Wohnung nicht minimieren und nicht nach draußen gehen zu können.<br />
Das angesprochene Umzugschaos bringt noch mehr Unmut auf. Über das verlängerte Wochenende hatte ich beschlossen, dass schöne Wetter zu genießen, weil es schade darum gewesen wäre, diesen Anflug von Sommer nicht auszukosten, und dafür wollte ich dieses Wochenende einiges weiter bringen. Nur aus dem wird nun nichts und langsam, aber sicher sehne ich mich nach eine Wohnung, die nicht von Kisten dominiert wird.</p>
<hr /><small> Copyright &copy; 2009-2012 himmelschwarz <br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. </br> (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Tausche Melancholie gegen Melancholie</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 17:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>himmelschwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vienna calling]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Melancholie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich steige auf mein Fahrrad und fahre los, Richtung Donauinsel und dann immer Richtung Norden, bis es nicht mehr weiter geht. Dann bleibe ich kurz stehen, genieße den Ausblick und lasse mir den Wind, der nach Sommer duftet, um die Nase wehen, ehe ich wieder auf das Rad steige und ein Stücken zurück radle, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://himmelschwarz.com/category/weitergefuehrt/vienna-calling/"><img class="alignright" title="Vienna calling" src="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/serienfoto_spalte.jpg" alt="" width="160" height="272" /></a>Ich steige auf mein Fahrrad und fahre los, Richtung Donauinsel und dann immer Richtung Norden, bis es nicht mehr weiter geht. Dann bleibe ich kurz stehen, genieße den Ausblick und lasse mir den Wind, der nach Sommer duftet, um die Nase wehen, ehe ich wieder auf das Rad steige und ein Stücken zurück radle, um mir ein schönes Plätzchen für mich allein zu suchen.<br />
Es ist so ein Tag, an dem ich für mich sein möchte. Es gibt Tage, an denen man Menschen um sich haben möchte und es gibt wiederum Tage, an denen man sich mit seiner Melancholie alleine sonnen möchte.<br />
Jedoch ist es nicht diese beklemmende, paralysierende Melancholie, die mich in den letzten Monaten oft verfolgt hat, die heute mit mir am Donauufer sitzt und die Füße ins kalte Wasser streckt, es ist diese Gedanken schweifen lassende und kreative, die zwar schwermütig, aber lebensbejahend ist. Diese Melancholie begleitet mich schon sehr lange durch mein Leben, sie ist ein Teil von mir. Sie kommt und geht. Ich weiß nicht wann und woher sie kommt und wann und wohin sie geht. Aber ich habe gelernt mit ihr zu leben. Gelernt, dass sie durchaus ein kreatives Potential hat, man darf sich nur nicht auf einer Welle voller Selbstmitleid und Weltverdruss verlieren und man soll erst gar nicht versuchen, sie zu bekämpfen. Ich habe sie zu akzeptieren und schätzen gelernt.<br />
Die Melancholie der letzten Monate war wie bereits gesagt anders. Ihr konnte ich nichts Positives abgewinnen, hat sie mir doch jederlei Kraft genommen, mir versucht die Hoffnung und den Glauben an das Leben zu nehmen, doch sie hat sich zusammen mit dem Winter verzogen, ist in Graz geblieben. Sie wollte nicht mit, in mein neues Leben.<br />
<a href="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/melancholie.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2452" title="schöne Melancholie" src="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/melancholie.jpg" alt="" width="497" height="373" /></a></p>
<hr /><small> Copyright &copy; 2009-2012 himmelschwarz <br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. </br> (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)</small>]]></content:encoded>
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		<title>On the road</title>
		<link>http://himmelschwarz.com/2012/04/29/on-the-road/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 21:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>himmelschwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschwarzes]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten vier Wochen, die ich nun in Wien bin, musste ich auf meinen geliebten Roller verzichten. Um meine mangelnde Mobilität und Flexibilität zu bekämpfen, bin ich gestern zu meinen Eltern gefahren, wo mein Rollerchen die letzten Wochen auf Sommerfrische war. Heute ging es dann nach Wien mit ihm. Nachdem Autobahnfahren nicht nur langweilig, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die letzten vier Wochen, die ich nun in Wien bin, musste ich auf meinen geliebten Roller verzichten. Um meine mangelnde Mobilität und Flexibilität zu bekämpfen, bin ich gestern zu meinen Eltern gefahren, wo mein Rollerchen die letzten Wochen auf Sommerfrische war.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/strechenfuehrung.png"><img class="alignright size-medium wp-image-2441" title="on the road" src="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/strechenfuehrung-200x300.png" alt="" width="200" height="300" /></a>Heute ging es dann nach Wien mit ihm. Nachdem Autobahnfahren nicht nur langweilig, sondern mit 125cc auch mühselig ist, habe ich mich für eine Route über die Bundesstraße entschieden und, damit es nicht zu konventionell ist und ich auf der Wechselbundestraße nicht verhungere, weil es zu steil hinaufgeht, bin ich den Umweg über das Burgenland gefahren. Wobei es von der Distanz her mit 240 Kilometer nur geringfügig weiter ist als die Strecke über die Autobahn, aber dafür dauert sie deutlich länger. So fährt man bei meiner gewählten Strecke  laut Google Maps 4.5 und sonst 2.25 Stunden.<br />
Aber wenn Zeit keine Rolle spielt, kann ich die Strecke empfehlen, denn die Landschaft gibt schon so einiges her, vor allem die knallgelben Rapsfelder momentan.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Wetter war heute wirklich traumhaft. Sonne. Sonne. Und Sonne. <img src='http://himmelschwarz.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Die letzten fünfzig Kilometer waren etwas mühsam, weil der sturmartige Wind nicht ohne war, versetzt es einen doch ganz schön…<br />
Aber wir sind gut in Wien angekommen und haben die 4.5 Stunden trotz zwei Tankpausen unterboten. <img src='http://himmelschwarz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Und jetzt freuen wir uns schon darauf, die Stadt unsicher zu machen. <img src='http://himmelschwarz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <a href="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/120429_roller.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2443" title="Schatzi ist nun auch in Wien ^^" src="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/120429_roller.jpg" alt="" width="497" height="663" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<hr /><small> Copyright &copy; 2009-2012 himmelschwarz <br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. </br> (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Menschen kommen und gehen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 21:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>himmelschwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenstreifzüge]]></category>
		<category><![CDATA[Enttäuschung]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Zugehörigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[[…] dann ist sie/er es nicht wert. […] dann hat sie/er dich nicht verdient. Wer kennt sie nicht, diese Sätze, die so enden und die einen aufmuntern sollen. Aber tun sie das wirklich? Jein, wie ich finde. Sie trösten, weil es gut tut, dass jemand Anteil an unserer Gefühlslage nimmt. Nur muntert einen da weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">[…] dann ist sie/er es nicht wert.<br />
[…] dann hat sie/er dich nicht verdient.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer kennt sie nicht, diese Sätze, die so enden und die einen aufmuntern sollen. Aber tun sie das wirklich? Jein, wie ich finde.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie trösten, weil es gut tut, dass jemand Anteil an unserer Gefühlslage nimmt. Nur muntert einen da weniger der Inhalt dieser Worte auf, sondern viel mehr das Gefühl, nicht alleine zu sein. Aber gerade das ist es doch, was uns gut tut. Nicht alleine zu sein. Einen Platz im Leben zu haben ist viel bedeutender als Worte es je sein können. Worte wirken im Vergleich zu einem Zugehörigkeitsgefühl richtig blass.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Inhalt selbst ist meiner Meinung nach eher Schwachsinn. Was soll daran tröstlich sein, wenn man in einen Menschen Vertrauen, Zeit, Hoffnung, etc. investiert hat und dann wird man enttäuscht oder Erwartungen erfüllen sich nicht. Es ist nicht aufbauend, dann gesagt zu bekommen, man habe auf das falsche Pferd gesetzt, der lahme Gaul wäre die Mühe nicht wert gewesen. Immerhin hatte es seine Gründe, warum man versucht hat, dass das Vieh als erster über die Ziellinie galoppiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Sicher stimmt es, dass Menschen, die einen nicht gut behandelt, es nicht wert sind, dass man ihnen nachtrauert. Das weiß jeder von uns. Sich das einzugestehen und vor allem auch zu akzeptieren ist oft schwierig. Vor allem fragt man sich schon von Zeit zu Zeit, wieso man sich denn immer wieder die falschen Leute aussucht und die Selbstzweifel bringen die Frage, ob es nicht doch an einem selbst, und nicht an den anderen liegt, auf.<br />
Klar liegt es auch an einem selber, aber die richtigen Menschen akzeptieren einen so wie man ist und mögen einen für das, was man ist. Insofern ist die Schuldfrage irrelevant. Sie ist nur ein Versuch die Dinge zu verstehen. Das Bestreben eine rationale Begründung zu finden, wo es keine gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man muss sich wohl oder übel damit abfinden, dass manche Menschen kein Teil in unserem Leben sein wollen oder dass sie sich nach einiger Zeit von uns lösen und gehen. Auch wenn wir oft nicht verstehen, warum. Menschen kommen und gehen, die richtigen Menschen &#8211; wahre Freunde &#8211; bleiben.</p>
<hr /><small> Copyright &copy; 2009-2012 himmelschwarz <br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. </br> (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Um zwölf Stunden verschoben</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 19:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>himmelschwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenstreifzüge]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtschicht]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Dunkelheit scheint es so, als würde sich die Welt langsamer drehen. Man hat das Gefühl, mit der Natur und den Menschen schlummert auch das Universum friedlich vor sich dahin. Die Hektik und das Chaos vom Tag gehen mit der Sonne unter; der Mond geht auf und mit ihm eine besondere Stimmung. Eine Woche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der Dunkelheit scheint es so, als würde sich die Welt langsamer drehen. Man hat das Gefühl, mit der Natur und den Menschen schlummert auch das Universum friedlich vor sich dahin.<br />
Die Hektik und das Chaos vom Tag gehen mit der Sonne unter; der Mond geht auf und mit ihm eine besondere Stimmung.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Woche Nachtschicht ist nun vorbei und die zweite und somit auch letzte steht bevor.<br />
Es ist ein seltsames Gefühl, wenn man zur Arbeit fährt, wenn die anderen am Heimweg sind. Die einen sind am Weg zurück vom Büro, die anderen haben sich schon das eine oder andere Feierabendbierchen gegönnt. Die Leute sind geschafft vom Tag und in einem Art Ruhemodus.<br />
Man selbst ist mitten drinnen. Eine Person unter vielen, aber man fühlt sich anders, weil man es ist, denn der eigene Tagesrhythmus ist um zwölf Stunden verschoben. Der Tag, der eigentlich die Nacht ist, liegt noch vor einem.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Zeit werden es immer weniger Menschen, die man sieht. Die Straßen werden leerer, die Laternen gehen an und die Lichtkegel durchbrechen die Dämmerung, die langsam der Dunkelheit weicht.<br />
Man hat das Gefühl, als würde man über die schlafende Welt wachen, denn man ist munter, während die meisten schlafen. Es ist ein seltsames Gefühl, irgendwie ein besonderes, aber ein einsames.</p>
<p style="text-align: justify;">Man lebt um einen halben Tag versetzt. Für zwei Wochen ist das für mich in Ordnung, aber bereits jetzt merke ich, dass es mir deutlich zusetzt. Wenig Tageslicht, keine Möglichkeit sich nach Feierabend mit Freunden zu treffen. Irgendwie soziale Isolation.<br />
An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich großen Respekt vor den Leuten, die diesen Rhythmus dauerhaft aushalten, die dafür sorgen, dass auch nachts alles funktioniert, das funktionieren muss, habe.</p>
<p style="text-align: justify;">
<hr /><small> Copyright &copy; 2009-2012 himmelschwarz <br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. </br> (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Einzigartig</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 16:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>himmelschwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenstreifzüge]]></category>
		<category><![CDATA[illustrierte Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Copyright &#169; 2009-2012 himmelschwarz This feed is for personal, non-commercial use only. The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/wolken_800.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2394" title="einzigartig" src="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/wolken_800.jpg" alt="" width="497" height="373" /></a></p>
<hr /><small> Copyright &copy; 2009-2012 himmelschwarz <br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. </br> (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Platz für ein Leben</title>
		<link>http://himmelschwarz.com/2012/04/11/platz-fur-ein-leben/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 09:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>himmelschwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vienna calling]]></category>
		<category><![CDATA[Neuanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Zuversicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun bin ich etwas mehr als eine Woche in Wien und kann bislang nur immer wieder betonen, dass es absolut die richtige Entscheidung gewesen ist, aus Graz wegzugehen. Kopf frei. Herz frei. Platz für ein Leben. Endlich wieder mit sich selbst im Reinen sein. Die Freiheit genießen, nicht von Ängsten und Zweifeln total befangen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://himmelschwarz.com/category/weitergefuehrt/vienna-calling/"><img class="alignright" title="Vienna calling" src="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/serienfoto_spalte.jpg" alt="" width="160" height="272" /></a>Nun bin ich etwas mehr als eine Woche in Wien und kann bislang nur immer wieder betonen, dass es absolut die richtige Entscheidung gewesen ist, aus Graz wegzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kopf frei.<br />
Herz frei.<br />
Platz für ein Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Endlich wieder mit sich selbst im Reinen sein. Die Freiheit genießen, nicht von Ängsten und Zweifeln total befangen zu sein. Das hat einen besonderen Zauber, den man erst zu schätzen weiß, wenn man die andere Seite kennt. Wenn man weiß, wie es ist, aufzuwachen und den Blick von Aussichtslosigkeit vernebelt zu haben. Wenn man das Gefühl, keine Kraft etwas an seinem Leben und sich zu ändern, kennt. Und wenn diese Gefühlslage keine Phase ist, sondern ein Dauerzustand.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man den Teufelskreis durchbricht, bekommt das Leben eine Eigendynamik. Plötzlich scheint alles zu klappen, während zuvor alles daneben gegangen ist. Das Leben um einen herum ist im Grunde gleich geblieben, aber man hat sich verändert und deswegen reagiert das Umfeld anders auf einen und man selbst nimmt die Außenwelt anders, nämlich positiver, wahr. Etwas hart formuliert, man hört auf, sich selbst zu bemitleiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichts kann einem so sehr im Wege stehen, wie man selbst und es ist nicht immer einfach, einen Weg aus der selbst geschaffenen Sackgasse zu finden, denn oft scheint es keinen Weg heraus zu geben, als wäre es eine Einbahn. Viele kleine und große Umwege führen dann aber doch oft irgendwie zum Ziel. Man darf nur die Hoffnung nicht verlieren. Man darf sich selbst nicht aufgeben und man muss Geduld haben. Mit dem Leben und vor allem mit sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in Leben hat seinen Sinn, auch wenn man diesen nicht immer sofort, manchmal auch nie, versteht. Manche Dinge müssen kommen, wie sie kommen. Oft muss man scheitern, damit man dann etwas beginnen kann, das einen wirklich erfüllt.</p>
<p style="text-align: justify;">Klar wird nun nicht nur die Sonne scheinen, das ist mir schon bewusst. Ich bin nun nicht unrealistisch geworden, jedoch trüben so ein paar Wolken den Himmel nicht, sie machen ihn einzigartig und erinnern uns daran, dass wir jeden Sonnenstrahl genießen sollten, denn er ist nicht selbstverständlich.</p>
<hr /><small> Copyright &copy; 2009-2012 himmelschwarz <br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. </br> (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Vienna calling</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 23:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>himmelschwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Himmelschwarzes]]></category>
		<category><![CDATA[Vienna calling]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Neuanfang]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sitze hier im Bett, rund um mich herum Chaos. Aber nicht das gewohnte Chaos, das aus zu geringer Motivation zum Zusammenräumen resultiert, sondern jenes, das vom Sortieren kommt. Ein Häufchen hier, eines dort, ein weiteres da drüben; alles bereit um in Kisten gepackt zu werden. Eine Box voll mit Erinnerungen, eine mit Geschirr, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://himmelschwarz.com/category/weitergefuehrt/vienna-calling/"><img class="alignright" title="Vienna calling" src="http://himmelschwarz.com/wp-content/uploads/serienfoto_spalte.jpg" alt="" width="160" height="272" /></a>Ich sitze hier im Bett, rund um mich herum Chaos. Aber nicht das gewohnte Chaos, das aus zu geringer Motivation zum Zusammenräumen resultiert, sondern jenes, das vom Sortieren kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Häufchen hier, eines dort, ein weiteres da drüben; alles bereit um in Kisten gepackt zu werden. Eine Box voll mit Erinnerungen, eine mit Geschirr, die andere mit Büchern. Verstaut und bereit mit mir ein neues Leben zu beginnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit gestern habe ich immer wieder so Phasen, in denen ich zu realisieren beginne, dass ich nun wirklich hier weggehe, dass es nun ernst ist, dass nun auf Gedanken und Ideen auch Taten folgen und meine Gefühle sind gemischt. Ich bin aufgewühlt. Freue mich. Habe Angst. Schwelge in Erinnerungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe mich nicht gegen Graz, sondern für Wien entschieden. Das ist ein Unterschied. Ich liebe Graz, diese Stadt, die Zeugin meines bisherigen Lebens war. Doch in letzter Zeit habe ich mich immer öfters eingeengt gefühlt und das Bedürfnis, wegzugehen und nicht an jeder Ecke mit Erinnerungen konfrontiert zu werden, wurde immer größer.<br />
Zu gehen ist keine Entscheidung gegen Graz, sondern für etwas Neues. Für ein neues Umfeld, das Inspiration für ein neues Leben sein soll. &#8220;Neues Leben&#8221; klingt nun vielleicht drastischer als es ist. Es ist nicht so, dass ich die Vergangenheit begrabe, aber ich gebe dem Leben und vor allem mir die Möglichkeit eines Neuanfangs, so dass wir wieder zueinanderfinden können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nachdem ein Umzug und Neuanfang in einer anderen Stadt keine Sache ist, die von einem Tag auf den anderen abgeschlossen, verarbeitet und ad acta gelegt ist, werden sicher weitere Artikel folgen, die damit im Zusammenhang stehen, weswegen das der erste Beitrag der Blog-Serie &#8220;Vienna calling&#8221; ist. </em></p>
<hr /><small> Copyright &copy; 2009-2012 himmelschwarz <br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. </br> (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Achtung, Boomerang-Effekt!</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 18:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>himmelschwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankenstreifzüge]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Resignation]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann ist man am Boden angelangt und kann nicht mehr. Die Motivation sich wieder aufzuraffen ist gering, die Energie ist verbraucht und die Frage &#8220;wofür?&#8221; ist allgegenwärtig. Doch nach einiger Zeit schafft man es mit Müh und Not doch, dass man sich aufrappelt und auf allen Vieren die Trümmer seines Lebens sucht oder sie zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Irgendwann ist man am Boden angelangt und kann nicht mehr. Die Motivation sich wieder aufzuraffen ist gering, die Energie ist verbraucht und die Frage &#8220;wofür?&#8221; ist allgegenwärtig.<br />
Doch nach einiger Zeit schafft man es mit Müh und Not doch, dass man sich aufrappelt und auf allen Vieren die Trümmer seines Lebens sucht oder sie zumindest zur Seite räumt. Man versucht es zumindest.<br />
Es stellen sich die ersten Erfolge ein, man lernt langsam wieder, sich zu freuen und richtet sich langsam auf. Doch bevor man aus dieser Freude nur irgendeine Energie ziehen kann, kommt es zu einem Rückschlag und man liegt wieder flach am Boden. Die Enttäuschung kehrt zurück, schneller als jeder Boomerang.<br />
Nun liegt man wieder da. Wieder fertig mit der Welt. Enttäuscht von ihr. Stellt sich abermals die Frage nach dem Sinn des Lebens, deren Beantwortung wohl darin liegt, dass man kein Bedürfnis mehr hat, sich diese Frage zu stellen.<br />
Irgendwie kratzt man die letzten Fragmente an Hoffnung zusammen, baut sich so etwas wie einen Funken Zuversicht auf und in der Tat, es tut sich etwas Positives im Leben. Das Glück, nennen wir es in unserer Euphorie so, hält sogar kurz an, um dann aber wie aus dem nichts mit einem lauten Knall zu zerbersten und einen unter seinen Trümmern zu verschütten.<br />
Nun liegt man wieder da, bedeckt mit den kaputten Glückstücken und badet in einem Meer der Frustration und Resignation.<br />
Aber man gibt nicht auf, denn man weiß, das würde ganz sicher nichts ändern. Das Freuen hat man mittlerweile fast gänzlich verlernt. Man fürchtet sich regelrecht davor, weil man glaubt, das Freude den Boomerang-Effekt der Enttäuschung beflügelt. Kaum passiert etwas Positives im Leben, blickt man sich verunsichert in alle Richtungen um, denn das Unterbewusstsein warnt einen, dass der Schein nur trügt und die nächste Rüge vom Leben in Wahrheit schon durch die Lüfte fetzt, bereit einen jeden Moment an der Stirn, vermutlich genau zwischen den Augen, zu treffen und wieder niederzuwerfen.<br />
Aber es bleibt die Hoffnung, dass der Wind dreht und den Boomerang in eine andere Richtung trägt, weit weg, so dass man ihn für lange Zeit nicht mehr sehen wird. Man muss das hoffen, den man darf sich nicht aufgeben und man muss dem Leben eine Chance geben, auch wenn der Glaube daran, dass es besser werden wird, in manchen Momenten wie eine schlimme Lüge erscheint.</p>
<hr /><small> Copyright &copy; 2009-2012 himmelschwarz <br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. </br> (Digitaler Fingerprint: 9ca319d52221543637522cdb908e7gz8)</small>]]></content:encoded>
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